What’s the story behind this chocolate-factory?

Während Jahrzehnten prägte die Fabrik der «Chocolat Tobler», von der ein süsslicher Duft nach Kakao ausging, das Bild der mittleren Länggasse. Doch die 1898 erbaute Chocolatfabrik, immer wieder vergrössert und durch Annexbauten erweitert, verlegte ihre Produktionsstätten schliesslich vor die Tore Berns nach Westen. Die leerstehenden Gebäude wurden 1982 vom Kanton gekauft und später von einem Architektenteam für die Universität Bern umgebaut. Gelehrt werden Theologie, Philosophie und Medien. Heute prägt die so entstandene «Unitoblerä» mit ihrer markanten, hellblau gestrichenen Fassade das Strassenbild noch mehr - sie ist zu einem neuen Wahrzeichen des Quartiers geworden.
Während Jahrzehnten prägte die Fabrik der «Chocolat Tobler», von der ein süsslicher Duft nach Kakao ausging, das Bild der mittleren Länggasse. Doch die 1898 erbaute Chocolatfabrik, immer wieder vergrössert und durch Annexbauten erweitert, verlegte ihre Produktionsstätten schliesslich vor die Tore Berns nach Westen.Der Appenzeller Zuckerbäcker Jean Tobler liess sich nach seiner Lehr- und Wanderzeit 1867 in Bern nieder. Bereits ein Jahr später machte er sich selbständig. 1877 kaufte er ein Grundstück an der Länggassstrasse und betrieb eine schoggi-fabrik. Die Krise der dreissiger Jahre brach jedoch Toblers industriellem Aufschwung das Genick. Wegen finanzieller Schwierigkeiten der Firma musste TheodorTobler 1933 als Direktor den Hut nehmen. Die Firma Tobler überlebte aber die Krisenjahre. Bis 1985 prägte die Schokoladefabrik die mittlere Länggasse nicht nur baulich und sozial, sie setzte auch wohlriechende Akzente durch den süssen Duft, der aus ihren Produktionshallen strömte. Die Toblerone als wichtigstes Markenprodukt wird bis heute in Bern hergestellt, allerdings nicht mehr in der Länggasse, sondern in Brünnen. Zudem hat die Firma Tobler seit 1970 verschiedene Fusionen erlebt, die sich im Wechsel des Namens niederschlugen: 1970 Suchard-Tobler, 1982 Jacobs-Suchard-Tobler, 1990 Kraft-Jacobs-Suchard. Seit der amerikanische Tabak- und Nahrungsmittelkonzern Philip Morris 1990 das Zepter übernommen hatte, verschwand der Firmenname Tobler aus der bernischen Wirtschaftsgeschichte. Die leerstehenden Gebäude wurden 1982 vom Kanton gekauft und später von einem Architektenteam für die Universität Bern umgebaut. Gelehrt werden Theologie, Philosophie und Medien. Heute prägt die so entstandene «Unitoblerä» mit ihrer markanten, hellblau gestrichenen Fassade das Strassenbild noch mehr - sie ist zu einem neuen Wahrzeichen des Quartiers geworden.
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