Die Geschichte des Glen Canyons – von einem Navajo erzählt

Ken, der Bootsführer, gehört zum Volk der Navajo. Während wir den Glen Canyon hinunterraften, erzählt er uns von seinem Volk, seiner Familie, der Geschichte des Canyons und den Gefahren der Natur. Seine Grossmutter wurde – zusammen mit vier Geschwister – in den dreissiger Jahren von den Behörden in ein staatliches Internat gesteckt, genau wie Zehntausende von Natives. Nach zwei Jahren holten die Eltern die Indianerin zurück auf die Reservation und versteckten sie.
Kens Freunde nutzen steile Pfade im Canyon, um von einer Seite zur anderen zu gelangen. Vor ein paar Jahren stahlen drei seiner Kollegen ein Boot und fuhren in nur 36 Stunden, während eines künstlichen Flutung, vom Glen Canyon Dam bis in den Lake Mead. Dafür gingen sie drei Jahre ins Gefängnis, fanden aber auch Eingang ins „Guinessbook der Rekorde“. Eine Raft-Reise dauert unter normalen Umständen vier Tage und Nächte.
Mr. Lee, der Betreiber der Lee-Fähre, wurde nach nur zwei Jahren wegen mehrfachen Mordes verurteilt und hingerichtet. Seine Frau betrieb die Fähre weiter.
Ken ist ein guter Erzähler, genau wie Nick (mit Bart), der uns die im Canyon Petroglypen und die Big Horn Sheeps erklärte.

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